Neuer Call of Duty-Tweet löst Empörung inmitten anhaltender Hacking-Probleme aus

Jan 22,25

Call of Duty sieht sich einer Gegenreaktion gegenüber, weil es Store-Bundles Vorrang vor Spielproblemen einräumt

Die jüngste Werbung von Activision für ein neues In-Game-Store-Bundle hat in der Call of Duty-Community heftige Kritik ausgelöst. Der Tweet, der über 2 Millionen Aufrufe und Tausende verärgerter Antworten aufweist, verdeutlicht die wachsende Kluft zwischen Activision und seiner Spielerbasis. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, taub zu sein und den Profit über die Lösung kritischer Gameplay-Probleme zu stellen, die sowohl Warzone als auch Black Ops 6 plagen.

Im Mittelpunkt der Kontroverse stehen die anhaltenden Probleme, die mehrere Call of Duty-Titel betreffen. Sowohl Warzone als auch Black Ops 6 leiden unter weit verbreitetem Cheaten im Ranglistenspiel, zusammen mit Serverinstabilität und anderen bahnbrechenden Fehlern. Dies, gepaart mit einem deutlichen Rückgang der Steam-Spielerzahlen seit der Veröffentlichung von Black Ops 6 im Oktober 2024, hat viele dazu veranlasst, zu erklären, dass das Franchise im Niedergang begriffen sei. Sogar prominente Spieler wie Scump haben öffentlich ihre Besorgnis geäußert und erklärt, die Serie sei in ihrem schlechtesten Zustand aller Zeiten.

Activisions Werbe-Tweet heizt das Feuer an

Der Tweet vom 8. Januar, in dem ein Store-Paket im Squid-Game-Stil beworben wurde, war für viele der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Auch wenn die Zusammenarbeit selbst gut angenommen wurde, wurde der Zeitpunkt der Werbeaktion – inmitten einer Flut ungelöster technischer Probleme – als äußerst unsensibel erachtet. Die Reaktion war schnell und wütend.

Content-Ersteller wie FaZe Swagg schlossen sich dem Chor der Missbilligung an und forderten Activision auf, „den Raum zu lesen“. Nachrichtenagenturen wie CharlieIntel betonten die Absurdität, neuen Paketen Vorrang vor der Behebung eines kaputten Ranglistenmodus zu geben, in dem Spieler Schwierigkeiten haben, auch nur ein paar Spiele zu beenden. Spieler wie Taeskii haben geschworen, künftige Käufe zu boykottieren, bis die Anti-Cheat-Maßnahmen verbessert werden.

Player Exodus auf Steam

Die Frustration der Community spiegelt sich im dramatischen Rückgang der Spielerzahlen von Black Ops 6 auf Steam wider. Über 47 % der Spieler haben das Spiel seit seiner Veröffentlichung aufgegeben, ein deutlicher Hinweis auf die Auswirkungen anhaltender Hackerangriffe und Serverprobleme. Während für andere Plattformen wie PlayStation und Xbox keine Daten verfügbar sind, deuten die Steam-Zahlen auf ein weit verbreitetes Problem hin, das sich auf die Spielerbindung auswirkt. Die anhaltenden Probleme, gepaart mit der offensichtlich mangelnden Reaktionsfähigkeit von Activision, drängen Spieler von der Franchise ab.

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