Trump kündigt 100-Prozent-Zoll auf im Ausland produzierte Filme an

Oct 20,25

Der US-Präsident Donald Trump hat Pläne bekannt gegeben, einen 100-prozentigen Zoll auf Filme zu erheben, die „außerhalb der USA hergestellt werden“. In einem Social-Media-Beitrag am Sonntagnachmittag behauptete er, dass ausländische Filmproduktionen ein „nationales Sicherheitsrisiko“ für das Land darstellen.

„Amerikas Filmindustrie bricht rapide zusammen“, erklärte Trump. „Ausländische Nationen locken unsere Filmschaffenden und Studios mit lukrativen Anreizen, was Hollywood und andere US-Regionen aushöhlt. Dies ist ein vorsätzlicher Angriff anderer Länder und ein Problem der nationalen Sicherheit. Es ist auch ein Vehikel für Botschaften und Propaganda! Folglich weise ich das Handelsministerium und den Handelsvertreter der USA an, umgehend einen 100%igen Zoll auf alle Filme einzuleiten, die in unser Land eingeführt und im Ausland produziert wurden. Wir wollen wieder in Amerika gemachte Filme!“

Die praktische Umsetzung dieses Zolls bleibt ungewiss, ebenso wie sein Umfang in Bezug auf betroffene Produktionen. Viele Länder bieten Steueranreize, die ausländische Filmschaffende an Orte wie das Vereinigte Königreich, Australien und verschiedene europäische Länder locken.

Auslandsdrehs dienen oft dazu, das Publikum in fesselnde, exotische Schauplätze zu versetzen. Die Auswirkungen dieser Politik auf global angesiedelte Franchises wie James Bond, John Wick, Extraction oder Mission: Impossible – oder auf Filme wie den bevorstehenden F1, der auf internationalen Rennstrecken gedreht wurde – bleiben unklar.

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Es ist ungewiss, wie sich dieser Zoll auf derzeit in Produktion befindliche oder bereits abgeschlossene Filme auswirken wird, warum Fernsehproduktionen ausgenommen sind oder wie internationale Märkte möglicherweise mit US-Filmen vergelten, wenn Strafen auf ausländische Filme verhängt werden, die amerikanisches Publikum anstreben.

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